MINT

75.000 Kinder und Jugendliche forschen in den Südwestmetall-Projekten in Baden-Württemberg.

Das Handlungsfeld
Der Erfolg des Industrie- und Wirtschaftsstandorts Baden-Württemberg hängt entscheidend davon ab, ob qualifizierte MINT - Fachkräfte verfügbar sind. MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Für die Metall- und Elektroindustrie von herausragender Bedeutung sind die Technik – und mit ihr die qualifizierten Ingenieure, Industriemeister, Techniker und technischen Facharbeiter – wie auch die Informatik zur Gestaltung der Industrie 4.0. Sie lässt den Bedarf an Fachpersonal besonders stark wachsen.

Die Industrie braucht sowohl MINT -Akademiker als auch beruflich qualifizierte MINT -Fachkräfte. Alternde Belegschaften und der demografische Wandel lassen den Ersatzbedarf beträchtlich wachsen. Hinzu kommt der mittelfristige Wachstumstrend die Entwicklung zur Hightech-Produktion und zu höherwertigen Dienstleistungen, die einen zusätzlichen Bedarf schafft.

Was ist zu tun?
Das Interesse der Kinder an Naturwissenschaft und Technik muss frühzeitig gefördert werden. Dabei kann bereits im Kindergarten ihre natürliche Neugier geweckt und befriedigt werden. Hier können  wichtige Grundlagen geschaffen und Talente frühzeitig entwickelt werden. In der Schule liegt der zentrale Ansatz in einem deutlich interessanteren MINT -Unterricht als bisher. Dafür braucht es mehr und besser ausgebildete MINT -Pädagogen. Besonders wichtig ist es, Mädchen und junge Frauen frühzeitig in MINT zu fördern. In der Hochschule gilt es, die deutlich zu hohen Abbrecherquoten in den MINT -Studiengängen zu reduzieren.

Bei all dem müssen die Schnittstellen zwischen den Bildungsbereichen besonders effizient gestaltet werden. Es gilt, eine durchgängige Förderstrategie und ein übergreifendes Curriculum zu entwickeln. Wichtig sind bedarfsorientierte Förder- und Projektstrukturen mit strategischen Partnerschaften vor allem zwischen Unternehmen, Verbänden, Ministerien, Stiftungen, Schulen, Hochschulen und Arbeitsagenturen. Dabei muss der Nachhaltigkeit der MINT-Projekte besonderes Augenmerk geschenkt werden. Ziele aller Projekte müssen sein: Erstens die Überführung in Curricula, zweitens die Schaffung selbsttragender Netzwerke und drittens ein funktionierendes Qualitätsmanagement.


In diesen Projekten engagieren wir uns:

Ansprechpartner

Christiane Huber
Bildungswerk der Baden-Württembergischen Wirtschaft

Tel.: 01520 90226-85
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