Qualität in der Schule

10 Servicestellen SCHULEWIRTSCHAFT und über 40 Arbeitskreise SCHULEWIRTSCHAFT engagieren sich (Vertreter von Schule und Arbeitswelt) schulart- und branchenübergreifend für eine gute, fundierte Bildung und die Zukunft junger Menschen.

Das Handlungsfeld
Qualitätsmängel unseres Schulsystems zeigen sich darin, dass viele Schulabgänger nicht ausbildungsreif sind und dass das Anforderungsprofil der Unternehmen und das Leistungsprofil der Bewerber für einen Ausbildungsplatz immer weiter auseinanderdriften. Als grundsätzliches Problem erweist sich dabei, dass Bildungspläne keine verbindlichen Mindeststandards, sondern sogenannte Regelstandards definieren.

Auch fehlen Diskussion und Konsens darüber, was zu dem Grundbildungskanon im 21. Jahrhundert gehören soll und muss. Wirtschaft und Gesellschaft entwickeln sich weiter und auch die Erwartungen, welche Kompetenzen benötigt werden, ändern sich. Schule muss diese Entwicklungen nachvollziehen. Beispielhaft steht dafür die Diskussion darüber, wie die notwendige informationstechnische Grundbildung und Informatik in Schule und Unterricht stärker berücksichtigt werden können.

Was ist zu tun?
Alle Studien untermauern eine zentrale These: Die Qualität des Schulwesens hängt entscheidend von der Unterrichtsqualität ab. Wer Schule besser machen will, muss vor allem den Unterricht besser machen. Verbindliche Bildungsstandards, ein moderner Bildungsplan und eine leistungsfähige Lehrerausbildung bieten eine gute Grundlage, um die Qualität von Schule und Unterricht zu steigern. Regelmäßige interne und externe Evaluationen fördern die Transparenz und tragen zur dauerhaften systematischen Qualitätsentwicklung bei. Das Leitbild von Südwestmetall ist dabei die „Selbstständige Schule“.

Ein Schlüssel liegt in einem verstärkten und bedarfsgerechten Angebot von Ganztagsschulen. Diese sind zum einen wertvoll für die individuelle Förderung, indem sie vor allem auch der beruflichen Orientierung von Schülern mehr Raum geben. Zum anderen sind Ganztagsschulen ein wirkungsvolles Instrument, um Beruf und Familie besser miteinander vereinbaren zu können.


In diesen Projekten engagieren wir uns:

Ansprechpartner

Christiane Huber
Bildungswerk der Baden-Württembergischen Wirtschaft

Tel.: 01520 90226-85
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