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Bunte Ideenbörse bei Südwestmetall für Vorarlberger Pädagogen

Reinschnuppern oder „schnüfla“ wie die Österreicher sagen, das tun normalerweise Kinder und Jugendliche zu gerne in neue Sachen.

Im Verbandshaus von Südwestmetall „schnupperten“ einen Vormittag lang keine Kinder, sondern zwanzig Vorarlberger Pädagoginnen, und zwar in die Projekte der Initiative „Südwestmetall macht Bildung“ hinein. Die Gäste vom Landesverband selbstorganisierter Kindergruppen und Elterninitiativen Vorarlberg suchten sich als Ziel für ihre diesjährige Studienfahrt das Verbandshaus von Südwestmetall in Aalen aus. Der Landesverband selbstorganisierter Kindergruppen und Elterninitiativen Vorarlberg wollte sich im Rahmen einer Studienfahrt vor Ort über ein spannendes Bildungsprojekt informieren, so Klocker-Aberer.

„Wie kommt ein Metallverband dazu, in Bildung zu investieren?“ so fragte Susanne Klocker-Aberer, Leiterin der Servicestelle für Spielgruppen und Eltern-Kind-Zentren vor gut einem Jahr. Maria Leinweber, Koordinatorin der Servicestelle für frühkindliche Bildung im Bildungswerk der Baden-Württembergischen Wirtschaft kennt die Antwort: „Es geht darum, Kindern Naturwissenschaft und technische Grunderfahrungen interessant und nachhaltig zu vermitteln und so positive Erfahrungen im Umgang auf technischem und naturwissenschaftlichen Gebiet zu ermöglichen.“ Wissen aneignen, tüfteln und sich untereinander austauschen, das stand deshalb am 18. Oktober für die österreichischen Gäste im Verbandshaus Südwestmetall Aalen im Mittelpunkt.

„Nutzen Sie die Gelegenheit, tauschen Sie sich aus und vor allem bleiben Sie untereinander in Kontakt!“ forderte Uta-Susanne Weiss, Fachanwältin für Arbeitsrecht bei Südwestmetall die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gleich zur Begrüßung auf. Industrie 4.0 ist das Schlagwort, das normalerweise für die Wirtschaft der Zukunft verwendet wird, um die Arbeitswelt schneller, flexibler und effizienter zu machen. „Damit wir die immer selbstständiger agierende Technik auch künftig noch im Griff haben, gilt es unser Wissen permanent zu erweitern. Technikarbeit beginnt bereits in der Kita, damit kann man also nicht früh genug anfangen“, erläuterte Uta Susanne Weiss im weiteren Verlauf.

Das Unternehmen Kessler & Co. GmbH & Co. KG begeisterte mit praktischen Inhalten zum Bildungspartnerprojekt „TECHNOlino“. Die Vorarlberger Gäste montierten begeistert die „Zauberdrehscheibe“ unter Anleitung der erfahrenen Mitarbeiterin Lisa Frahs des Abtsgmünder „Vorzeige-Unternehmens“. „Bei mittlerweile 19 zu betreuenden Kitas wäre das Projekt für sie schon Routine“, so Lisa Frahs.

Selbstverständlich kamen beim Austausch auch aktuelle Themen aus der Bildungspolitik, wie der Fachkräftemangel bei Pädagogen nicht zu kurz. Karin Nagel, Regionalleiterin im Bildungswerk der Baden-Württembergischen-Wirtschaft motivierte die Gäste, diesen Austausch künftig an gemeinsamen Fachtagen länderübergreifend fortzusetzen.

Auch der Nachmittag stand dann ganz unter dem Motto: „Gute MINT-Bildung“. Im „explorhino Science Center“ erlebten die Studienfahrtgäste noch eine Lernumgebung, die alle zum Experimentieren und selbstbestimmten Handeln anregte und die tolle Studienfahrt wunderbar abrundete. Bei Facebook nutzen die Pädagogen fleißig die Möglichkeit, ihre Eindrücke zu teilen.

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Die Gäste vom Landesverband selbstorganisierter Kindergruppen und Elterninitiativen Vorarlberg
Gute MINT-Bildung praxisnah
Besuch des Unternehmens Kessler + Co. aus Abtsgmünd
Bau einer Zauberdrehscheibe bei Kessler + Co
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