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Toll - einmal im Rampenlicht stehen

Beim Wettbewerb "Schulewirtschaft – Das hat Potenzial" holt der Bonndorfer Motorenhersteller den dritten Preis.

Einen schönen Erfolg hat Dunkermotoren mit seinen Projekten zur Berufsorientierung erzielen können. Beim bundesweit ausgeschriebenen Wettbewerb "Schulewirtschaft – Das hat Potenzial" hat der Bonndorfer Motorenhersteller unter gut 70 Bewerbern den dritten Preis erhalten. Überreicht wurde er einer Abordnung der Firma am Montag in Berlin, direkt von der Parlamentarischen Staatssekretärin Iris Gleicke im Bundeswirtschaftsministerium.

Der Wettbewerb prämierte in der Kategorie "Unternehmen" solche, die sich an der Schnittstelle Schule und Arbeitswelt engagieren. Er solle auch herausragende praktische Beispiele dafür öffentlich machen, beschreibt das Netzwerk Schulewirtschaft, das organisiert wird von vielen ehrenamtlichen Helfern. Die hauptamtlichen Geschäftsstellen auf Landes- und Bundesebene werden getragen von der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und dem Institut der deutschen Wirtschaft in Köln.

"Mir war es besonders wichtig, dass Auszubildende an der Preisübergabe beteiligt sind, denn schließlich geht es bei dem Preis um unsere Jugend und damit um unsere Zukunft", so Personalleiterin Renate Heizmann nach der Rückkunft aus Berlin. Im Rahmen von HeDu arbeiten Dunkermotoren und die Nachbarfirma Hectronic im Bereich der Ausbildung seit 2009 zusammen. Mit dabei waren folgerichtig Lehrlinge und die Personalleiterin von Hectronic, Eike Scherschmidt. Im Rahmen des Projekts Technolino/ Tecbox für Kindergärten und Grundschulen waren als Vertreter des Schulträgers auch Bürgermeister Michael Scharf und die Rektorin der Grund- und Werkrealschule, Birgitta Stephan, mit von der Partie. Im Ministerium in Berlin sei die Delegation schon deshalb auffällig gewesen, weil die Lehrlinge in ihren Firmen-Shirts ihre Produkte präsentieren konnten, vom HeDu-Tower bis zur Soundmaschine, berichtete Renate Heizmann auf Anfrage.

"Die Unterstützung der Jugend auf dem Weg in die Arbeitswelt ist aller Ehren wert", so Staatssekretärin Iris Gleicke in ihrer Ansprache. Damit würden sie aber nicht nur ein gutes Werk tun, sondern auch aktiv die Arbeitswelt der Zukunft mit gestalten. Junge Leute könnten und sollten selber herausfinden, woran sie Freude haben und worin sie gut sind.

Die Laudatio für Dunkermotoren hielt Juror Rudolf Schröder, Professor an der Uni Oldenburg. Er lobte die Bemühungen, mit dem Technolino und der Tecbox, Kinder schon in der Grundschule und im Kindergarten für die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) zu interessierten. Auch die örtlichen Schulen würden von Dunkermotoren unterstützt bei ihrem Bemühen, die Schüler auf die Arbeitswelt vorzubereiten. In diesem Zusammenhang wurde auch die Nachbarfirma Hectronic lobend erwähnt.

Für die Auszubildenden der beiden Firmen war dieser lange Tag, der schließlich um kurz vor Mitternacht in Bonndorf endete, auf jeden Fall einen Gewinn. "Für uns war das wirklich eine tolle Erfahrung, so im Rampenlicht zu stehen", resümierte Marco Dietsche, angehender Industriemechaniker bei Dunker. Mit Stolz verwies sein Elektronik-Kollege von der Bonndorfer Nachbarfirma Hectronic, Lukas Michelfelder, auf die Mitbewerber für den Preis: "Wenn man sieht, welche Unternehmen auch prämiert wurden, wie Hilti und Siemens, dann ist es doch toll, wenn wir da auf einen dritten Platz kommen."

© Badische Zeitung

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