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Familienfreundliche Unternehmen in Baden-Württemberg ausgezeichnet

Die Preisträger des 3. „familyNET-Award“ sind die Albrecht Bühler Baum und Garten GmbH aus Nürtingen, die Munksjö Paper GmbH aus Aalen, die Karl Knauer KG aus Biberach, die WS Weinmann & Schanz GmbH aus Balingen sowie das Lokale Bündnis für Familie Mittleres Wiesental.

Eine lebensphasenorientierte Personalpolitik und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie stehen längst auf der Agenda der Unternehmen in Baden-Württemberg. Im Rahmen des landesweiten Projekts familyNET werden sie dabei durch das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft sowie die Arbeitgeberverbände Südwestmetall und Chemie Baden-Württemberg unterstützt. Am Mittwoch wurden bereits zum dritten Mal Unternehmen mit dem familyNET-Award für besonders familienfreundliche Projekte ausgezeichnet.

In drei Unternehmensgrößen und den Themenfeldern „Kinderbetreuung“, „Arbeitszeitgestaltung/ -organisation und Arbeitsort“, „Betriebliches Gesundheitsmanagement, Work Life Balance“ und „Pflege“ wurden die Preise vergeben. Die Jury setzte sich aus Vertreterinnen und Vertretern der Arbeitgeberverbände, des Landesfamilienrats und des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft zusammen.

Dr. Birgit Buschmann, Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg sprach anlässlich der Preisverleihung  von „vorbildlichen innovativen und nachhaltigen Maßnahmen“, welche die ausgezeichneten Betriebe umgesetzt hätten. Sie setze darauf, dass durch das Projekt weitere Unternehmen zum Nachahmen motiviert werden. „Wir brauchen eine neue Qualität der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Dazu gehört eine Modernisierung der Arbeitskultur hin zu einer familienbewussten Arbeitszeitgestaltung ebenso wie das gemeinsame Verständnis, dass familiengerechte Arbeitsbedingungen zu einer erfolgreichen wirtschaftlichen Entwicklung beitragen.“ Buschmann wies darauf hin, dass die Rahmenbedingungen dafür in Baden-Württemberg zuletzt verbessert wurden. Als Beispiele nannte sie den Ausbau der Kleinkindbetreuung sowie der Ganztagsschulen.

Stellvertretend für die beteiligten Arbeitgeberverbände betonte der Geschäftsführer Bildungspolitik der Landesvereinigung Baden-Württembergischer Arbeitgeberverbände (Arbeitgeber Baden-Württemberg), Stefan Küpper, dass immer mehr Betriebe ihren Beschäftigten umfassende Lösungen für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie böten, nicht zuletzt auch mit Blick auf den demografischen Wandel und das knapper werdende Angebot an Fachkräften. „Mit dem familyNET-Award zeichnen wir besonders innovative Konzepte in den einzelnen Themenfeldern aus. Diese Beispiele sollen Mut machen und die Grundlage dafür bieten, die eigenen Konzepte weiterzuentwickeln“, sagte Küpper. „Den Unternehmen ist bewusst, dass für viele Beschäftige die Familienfreundlichkeit ein Kriterium bei der Wahl des Arbeitgebers darstellt. Dabei kommt es darauf an, den Flexibilitätsbedarf der Unternehmen mit den Flexibilitätserwartungen der Beschäftigten auszutarieren.“ Er forderte die kommende Landesregierung auf, mit Investitionen in Bildung und Betreuung die richtigen Prioritäten zu setzen, um Arbeitgeber und Arbeitnehmer hier zu unterstützen.

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