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COACHING4FUTURE in Friedrichshafen: Hightech zum Anfassen in der Girls-Day-Akademie

Von wegen einsam und monoton: Das Programm COACHING4FUTURE räumt mit Vorurteilen gegenüber MINT-Berufen auf und zeigt, wie Mädchen über naturwissenschaftlich-technische Ausbildungs- und Studienwege aktiv an der Gestaltung unseres Alltags mitwirken können. Bei ihren Besuchen an der Mädchen- und Jungenrealschule St. Elisabeth in Friedrichshafen und dem Bildungszentrum Parkschule Kressbronn vermitteln zwei junge MINT-Akademiker mit multimedialen Vorträgen und anschaulichen Technik-Beispielen, welche Berufe hinter zukunftsweisenden Entwicklungen stecken.

Technische Neuerungen tragen dazu bei, unseren Alltag immer weiter zu verbessern: So könnten uns autonome Fahrzeuge schon bald entspannt und sicher ans Ziel bringen, während Patienten etwa von „Augmented Reality“-Brillen profitieren, die wichtige Informationen für den Verlauf einer Operation direkt ins Sichtfeld des Arztes einblenden. Was diese und andere Erfindungen mit der Berufswahl von Schülerinnen aus dem Bodenseekreis zu tun haben, zeigen die MINT-Experten des Programms COACHING4FUTURE im Rahmen der Girls‘ Day Akademie. Auf Einladung des gemeinnützigen Bildungsträgers „BBQ Berufliche Bildung gGmbH“ sind die Coaches am Mittwoch, 23. November, an der Mädchen- und Jungenrealschule St. Elisabeth in Friedrichshafen und am Donnerstag, 1. Dezember, am Bildungszentrum Parkschule Kressbronn zu Gast.

Vom künstlichen Hüftgelenk bis zum Nanotape – mit Hightech zum Anfassen und einer lebensnahen Multimedia-Präsentation im Gepäck, nehmen sie die Mädchen mit auf eine Reise in die Welt von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT). Auf diese Weise werden Berufe aus den naturwissenschaftlich-technischen Disziplinen durch das gemeinsame Angebot der Baden-Württemberg Stiftung und des Arbeitgeberverbands Südwestmetall in Kooperation mit der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit jugendgerecht und anschaulich vorgestellt. Denn nach wie vor ergreifen gerade junge Frauen seltener eine Ausbildung oder ein Studium im MINT-Bereich, häufig aufgrund von Vorurteilen und mangelndem Hintergrundwissen über technische Berufe.

Was leisten Medizintechniker bei der Entwicklung moderner Prothesen? Und welche Rolle spielen Umweltingenieure bei der Vernetzung eines „Smart House“? Mit einer Mischung aus Wissenschaft und Unterhaltung, kleinen Experimenten sowie Exponaten zum Ausprobieren zeigt das Programm, welche vielseitigen Berufsbilder sich hinter technischen Innovationen verbergen und welche Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten es in diesem Bereich gibt. Jugendgerecht und am Puls der Zeit geben Geowissenschaftlerin Tatiana Kalytta und Geologe Philipp Maicher auch einen praxisnahen Überblick zu aktuellen sowie zukünftigen Hightech-Lösungen und Produktionsverfahren aus der MINT-Welt. Dabei entscheiden die Schüler selbst, ob sie zum Beispiel lieber die „Welt retten“, „Menschen helfen“ oder „Lifestyle leben“ möchten. Ergänzt durch die Bereiche Mobilität, Wohnen und Arbeiten können sie aus insgesamt sechs Themenwelten ihre Favoriten auswählen und so den Schwerpunkt der Veranstaltung selbst bestimmen.

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